Fragen, die niemand beantworten kann, aber mit Fragen, die man beantworten kann, wird sich das nächste Blog beschäftigen: http://zweitersein.wordpress.com.
Euer
Christoph Peter
P.S. Christus ist das Licht! Diese Gleichsetzung hilft zu verstehen, warum ich jetzt meinen zweiten Vornamen auch verwende
Warum dieser melodramatische Titel (der Untertitel des ersten Teiles von “Avatar”), wenn ich doch bloß wieder über die Modellbahn berichte?
Und zwar wurde ich letzten Samstag von einer Diskussion auf X3D-public angeregt, und habe mir jetzt so meine Gedanken zu Mixed Reality, Virtual Reality, 3D Collaboration, Robotern und Internet gemacht, alles natürlich unter dem Deckmantel von SrrTrains. Zu finden auf der Seite Hobby-Reports (in der jederzeit gültigen Version),
oder, positiv ausgedrückt: religiöse Menschen haben immer eine Dimension mehr, in die sie ausweichen können, wenn ihnen “das Korsett des Lebens” zu eng wird.
Also, eigentlich ist es ja kein Blog-Hijack, denn eigentlich ist das Thema dieses Blogs ja seit jeher die Zifferngeschichte, und die wiederum ist die Geschichte von DIGITS.
DIGITS nunmehr hat auch ein wenig mit der virtuellen Modelleisenbahn SIMUL-RR (vulgo SrrTrains, vulgo do-it-yourself-virtual-model-railroad) zu tun.
Und trotzdem ist es ein Stilbruch, wenn ich hier über mein zweites Hobby, also die virtuelle Modelleisenbahn berichte.
Jetzt hat mir ein wohlwollender Mann namens Tutancamon bedeutet, dass ich zuerst die Server-Software auf die Beine stellen sollte, bevor ich komplexe Szenen um diesen Server herum aufbaue.
Nun gut, das ist wahr, also verspreche ich: wenn sich auch nur 2 oder 3 Menschen finden, die mit mir gemeinsam dieses Hobbies frönen wollen, dann werde ich stante pede (vielleicht nicht ganz gratis, aber innerhalb weniger Wochen) einen Server auf die Beine stellen, mit dem wir gemeinsam das Demo Layout bespielen können, auch wenn wir geographisch getrennt sind.
Da sich das “Simulated Railroad Framework” jetzt mitten im Re-Design befindet, bin ich auf der Suche nach Gleichgesinnten, die mir helfen, schön langsam eine Beispielanlage (engl.: Demo Layout) “auf die Beine zu stellen”.
Zu diesem Zwecke gibt es jetzt auch Anleitungen (ich nenne sie “Hobby Reports”), die in einfachen Worten beschreiben,
- wie man einen interaktiven, animierten Schalter baut(1)
- wie man einen interaktiven, animierten Sonnenschirm baut(1)
- wie man ein interaktives Schlüsselbrett baut(1)
Vielleicht fragt Ihr Euch, warum ich in letzter Zeit so wenig blogge.
Antwort: ich habe keinen Kopf dafür, weil der größte Teil meiner Freizeit für das andere Hobby, nämlich die virtuelle Modelleisenbahn draufgeht.
Nach der “1st LAN Party” (Ende März), hatte ich ja begonnen, das SRR Framework von Grund auf neu zu designen, und es wurde auch ein Open Source Projekt auf der Sourceforge gegründet (ich habe berichtet).
Nun werden diese Änderungen schön langsam sichtbar, d.h., das sog. “Demo Layout” (die Beispielanlage), wird wieder “von Grund auf neu” auf die Beine gestellt, und ich berichte unter http://simulrr.wordpress.com/berichte/ über diese Änderungen.
Wenn jemand schon jetzt mit dem Gedanken spielt, eine eigene Anlage nach dem “SrrTrains Konzept” auf die Beine zu stellen, dann kann ich das zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht empfehlen, aber Du könntest Dich schon mal vorab informieren und Dir ein Bild von dem Konzept machen, indem Du
2) den benötigten Web3D Browser installierst (also BS Contact, Octaga Player oder Instant Player)
3) Dir anschaust, was das Demo Layout schon so kann (Modulaktivierung, dynamische Module, ….). Sei dabei nicht böse, dass Du das Layout explizit initialisieren mußt: das Demo Layout ist nämlich nicht primär dazu da, um damit zu spielen, sondern um das SRR Framework zu testen.
4) Dir von der “Berichte”-Page (http://simulrr.wordpress.com/berichte) den Bericht über den Karussellschalter holst, X3D-Edit installierst und das File Hill.x3d so veränderst, dass Du Deinen eigenen Schalter unterbringst.
Jetzt habe ich doch tatsächlich entdeckt, dass sich durch die letzten beiden Artikel, “wer anschafft, zahlt”, und “Open Source und die Liebe” tatsächlich ein kleiner roter Faden durchzieht.
Denn, ob bewußt oder unbewußt, hat beides mit dem Open Source Projekt zu tun, das ich vor ca. 2 Wochen auf der Source Forge (sourceforge.net/projects/simulrr) gestartet habe.
Jetzt habe ich es also ganz offiziell ermöglicht, dass “jeder an diesem Projekt mitarbeiten kann” (sobald er einen sourceforge account hat und ich ihn ins Projektteam eingetragen habe).
Aber SVN (Subversion) macht’s möglich.
Braucht man nur einen SVN client installieren (z.B. Tortoise SVN unter Windows) und schon kann man schreibend auf meinen Source Code zugreifen.
Und, was hilft’s? Wer “zahlt”, schafft an. In unserem Fall heisst das: “Wer die Arbeit macht, schafft an”. Also, das Projektteam entscheidet, wie das Programm aussehen wird.
Es kann zwar jeder Features von diesem Projekt “anfordern”, aber am liebsten ist mir natürlich, wenn jeder die Features, die er selbst gerne hätte, auch selbst implementiert (ausser es ist so eine gute Idee, dass ich mich davon überzeugen lasse).
Und jetzt zum zweiten Artikel: Muss ich meine User lieben, um gratis Software zu entwickeln? Eigentlich nicht. Denn erstens macht’s mir selber Spaß (solange ich selbst entscheiden kann, was ich implementiere), zweitens lerne ich was dabei, und drittens kann ich’s vielleicht eines Tages in der Firma verwenden, für die ich jetzt arbeite (das ist aber ungewiss und nicht der zentrale Punkt).
Also ist das ganze ein “System”, in dem jedes Interessen gewahrt bleiben, also ein “stabiles” System……
Das kleine Wörtchen “Ich werde……” ist die Ursache allen Stresses, sagt man.
Nur nix zusagen, ist also die Lebensregel aller weisen Menschen.
Sollte man meinen.
Tatsächlich ist es so, dass ich mich selbst in ein bisschen “Hobby-Stress” manövriert hatte, da ich auf meinem anderen Blog den Schritt 0030 “Lokomotiven” des Hobby-Projektes SrrTrains (Simulated Railroad Trains) für “um Weihnachten 2009″ angekündigt hatte.
Na gut, geschafft, jetzt hab’ ich wieder Luft (Schritt 0040 ist für “irgendwann 2010″ angekündigt).
Immerhin steigen die Zugriffe auf das Konzeptpapier in letzter Zeit an, aber die Software selbst hat sich noch so gut wie niemand heruntergeladen – das sollte mir zu denken geben.
Muss mir dann mal ernsthaft überlegen, wie ich weitermache. Vielleicht wirds ein “echtes” open source Projekt, so mit Sourceforge und GPL/Creative Commons.
Möchte nach längerer Zeit doch wieder etwas über mein anderes Hobby berichten. Bei der do-it-yourself-virtuellen-multiplayer-Modelleisenbahn geht doch ein bisschen was weiter. Ich mache mir mittlerweile Gedanken über die Armaturen und Führerstände von Lokomotiven.