Das Leben ist ewig, sagt uns der Glaube, die Religion.
Aber ist das gut so?
Stellen Sie sich, lieber Leser, folgendes vor.
Da war ein Mann, besser gesagt, ein Bub, der war immer unzufrieden, unglücklich.
“Ja, aber mit dem Erwachsensein wird alles besser”, haben ihm seine Eltern gesagt. Er hat’s geglaubt, obwohl – eigentlich waren sie selber unzufrieden, unglücklich – er sie besser nicht zu Zeugen genommen hätte.
Na gut, er wurde erwachsen, ergriff einen Beruf.
Aber da war es immer noch, dieses dumpfe Gefühl, dass das nicht alles ist, diese Unzufriedenheit, dieser Mangel.
Und so freute er sich auf die Pension.
Aber, auch dort keine Erfüllung, immer nur “derselbe Trott”.
Und so wurde er religiös, und hoffte auf den Himmel.
Und schließlich erfüllte der Himmel ihm seinen Wunsch und er durfte sterben.
Im Himmel war’s dann auch nicht anders als bisher.