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Liebe Leser

Seit Frühling 2007 habe ich meine “about”-Page “Drehbuch-Baustelle…”.

Nun hat mir axyron (der leider (noch) keine Homepage besitzt, sonst würde ich ihn verlinken), den ersten Kommentar zu den Drehbuchskizzen geschrieben (Siehe link http://erstersein.wordpress.com/about/).

Na gut, habe mich sehr gefreut, jedenfalls ist der Zeitpunkt relativ schlecht, denn ich bin nur mehr ein / zwei Tage online und dann für drei Wochen in Urlaub.

An alle, die ihren Urlaub auch noch vor sich haben, eine gute Erholung und viel Spass.

Christoph

Wie oft haben wir schon darüber diskutiert: “Gibt es Gott oder gibt es ihn nicht?” Und, na, ja, sollte es nicht die “alltägliche Aufgabe der Christen” sein, andere davon zu überzeugen, zu argumentieren, dass es Gott gibt.

Aber wenn wir die Bibel aufschlagen dann finden wir im Buch Genesis den ersten Satz:

Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde;

Da wird nicht lange argumentiert und diskutiert, nein, so selbstverständlich, wie es Himmel und Erde gibt, so gibt es auch einen Anfang (was wir ja zum Teil bezweifeln) und so gibt es auch Gott.

Das ist keine wissenschaftliche Arbeit mit Definitionen und Beweisen, das ist etwas anderes, das ist Inspiration.

meint
Christoph

In den USA bleibt ein Autofahrer auf dem Highway in einem Stau stecken. Stehende Kolonne.
Plötzlich klopft jemand an das Seitenfenster. Er lässt die Scheibe herunter und fragt: “Was ist los ?”
“Terroristen haben Präsident Bush entführt. Sie verlangen 10 Mio Dollar Lösegeld, sonst werden sie ihn mit Benzin übergiessen und verbrennen.”
“Aha”, erwidert der Autofahrer.
“Verstehen Sie”, wiederholt der Passant, “wir gehen nun von Auto zu Auto um zu sammeln.”
“Und wieviel geben die Leute so im Durchschnitt?”
“Etwa 5 Liter …”

Sprichwort der Dakota-Indianer: “Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.”

Diese eher schlichte Vorgehensweise eines Naturvolkes haben wir auf der Grundlage eines unabweisbaren zivilisatorischen Fortschritts, dessen nächste Stufe zu erklimmen wir uns anschicken, längst überwunden: Wir verfolgen andere, erfolgversprechendere Strategien, um mit solchen Problemchen fertig zu werden.

Hier eine Auswahl:

Wir besorgen eine stärkere Peitsche
Wir wechseln den Reiter
Wir sagen: So haben wir das Pferd doch immer geritten
Wir machen eine Besprechung, um den Zustand des Pferdes zu analysieren
Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet
Wir erhöhen die Anspruchsvoraussetzungen für den Beritt toter Pferde
Wir machen eine Weiterbildung, um besser reiten zu lernen
Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an
Wir ändern die Kriterien, die besagen, wann ein Pferd tot ist
Wir holen Leute von außerhalb, um das tote Pferd zu reiten
Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen, damit sie schneller werden
Wir erklären: Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch antreiben könnte
Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen
Wir erklären, dass unser Pferd “besser, schneller und billiger” tot ist
Wir bilden einen Ausschuss, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden
Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für tote Pferde
Wir befehlen Mehrarbeit und tragen das tote Pferd selbst
Wir strukturieren den Stall um
Wir verdoppeln die Futterration
Wir erklären, dass ein totes Pferd von Anfang an unser Ziel war
Wir befördern den Reiter
Wir leugnen, jemals ein Pferd besessen zu haben
Wir bleiben sitzen, bis das Pferd wieder aufsteht

Hallo allerseits

Diesmal etwas nicht lustiges. Da hat ein junger Mann einen Autounfall und ist von der Hüfte abwärts gelähmt. Worauf er nicht mehr kirchlich heiraten kann.

Nun kann man ja lange diskutieren über Sinn und Zweck der Sakramente, aber man muss doch auch bedenken, dass viele Leute kirchlich heiraten, weil sie da für wenig Geld einen schönen festlichen Rahmen für ihre Zeremonie bekommen. SOll man ihnen das verweigern?

Siehe den Artikel
http://altkatholisch.wordpress.com/2008/06/11/ohne-sex-keine-ehe/

meint
Christoph

Also

Alle, die sich erwartet haben, dass ich jetzt schon was fertiges abliefere, muss ich enttäuschen.

Aber zuerst mal für alle, die nicht regelmässig dieses Blog lesen: Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Gedanken an eine “Virtuelle Modelleisenbahn auf X3D Basis”, siehe
http://erstersein.wordpress.com/2008/05/17/neuigkeiten/
http://erstersein.wordpress.com/2008/04/13/virtuelle-modelleisenbahn-auf-x3d-basis/
http://erstersein.wordpress.com/2008/03/30/ostern/

Als Vorstufe dafür dient der “Rollercoaster”. “Rollercoaster A” existiert bereits (man darf sich allerdings nicht zuviel davon erwarten).

Der “Rollercoaster B” ist gerade in der schwierigsten Phase, nämlich in der Modellbildung.

Wie man dem beigefügten Dokument entnehmen kann, mache ich mir gerade Gedanken über die Kinematik. Der Rollercoaster A hatte nämlich nur ein Modell, wo der Waggon einem Polygonzug gefolgt ist. Wenn man dann eine Kamera innerhalb des Zuges hätte (was ja noch kommt), dann würde das Bild ziemlich wackeln.

Jetzt besteht die Angabe für jedes Gleisstück aus drei Punkten im Raum, welche sich üblicherweise durch einen Kreisbogen verbinden lassen. Siehe attachedtes Dokument

rcb

Ausserdem gab es eine Diskussion, ob ich es ermöglichen soll, eine Weiche unter einem Zug umzustellen, sodass dieser entgleist. In meinen Augen ist das KEIN unnützer Aufwand sondern notwendig. Wenn ich mich an meine Kindheitstage richtig erinnere, dann war das Entgleisen auf der Modelleisenbahn eigentlich das lustigste.

Das heisst aber, dass jede Achse einzeln modelliert werden muss, dass weiters kein fixer Fahrweg einem Zug zugeordnet werden kann, sondern sich jede Achse selbst ihren Weg durch den Doppelpunktgraphen finden muss.

Comments Welcome!!!!!

meint
Christoph

Da ich einmal einem Bekannten geklagt hatte, dass ich mir mit dem Beten schwer tue, gab er mir den Tipp, den Engel des Herrn zu beten.

Und mir gingen die Augen auf, an welch zentraler Stelle im Heilsgeschehen Maria steht (”Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi Deines Sohnes erkannt”). Was, wenn Maria die Botschaft des Engels verfälscht weitergegeben hätte.

Und plötzlich wurde mir klar, weshalb die Kirche das Ansehen Marias so hoch hält. Ihre Glaubwürdigkeit steht an zentraler Stelle.

Aber halt! Bevor ich den Fehler mache und Maria und Frauen im Allgemeinen in den Himmel lobe (was ja auf der anderen Seite wieder eine Gegenbewegung zur Folge hätte, welche die Frauen klein halten möchte), sollte ich mich auf die Tatsachen besinnen. Es gibt noch weitere Zeugen für die Gottessohnschaft Jesu: Johannes der Täufer hat doch auch gesehen, wie sich die Taube auf ihn senkte und gehört wie eine Stimme vom Himmel sprach: siehe, das ist mein geliebter Sohn.

Aber, wieder Halt. War nicht Johannes der Täufer der Sohn Elisabeths, welche mit Maria, der Mutter Jesu verwandt war? Ist das ganze Christentum also eine Sache, die sich Elisabeth und Maria gemeinsam ausgedacht haben?

Letzte Zweifel wird man nie beseitigen können, aber “an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen”

meint
Christoph

Von wem stammt die “Bahnhofsszene”?

Anbei ein Ausschnitt.

Frau: Naa, sagn S’, warum ist denn der Zug grad ausgerechnet heut drei Minuten früher weggfahrn?

Portier: Naa, der Zug is net drei Minuten früher weggfahrn, Sie san drei Minuten z’spät komma.

Frau: Das kommt eben daher, wenn man nicht genau weiß, wann der Zug abfährt.

Portier: Hätten S’ ins Kursbuch neigschaut, dann hätten Sie’s gwußt.

Frau: Da hab ich ja neigschaut, aber da steht’s nicht drin.

Portier: Freilich steht’s drin.

Frau: Ja wissen S’, ich hab eben kein Kursbuch daheim, jetzt hab ich in mein Kochbuch neigschaut. Und da steht’s nicht drin.

Portier: Ja, im Kochbuch steht freilich kein italienischer Zug, höchstens der italienische Salat.

Frau: Drum hab ich ihn auch nicht gfunden, ja, nicht einmal im Telefonbuch ist er dringstanden.

Portier: Sie kunnten ja glei im Katechismus nachschaun.

Frau: Meina S’?

Portier: Nein, ich mein nur.

Also, wer war’s

Viel Spass beim Raten

Christoph

P.S.: Da könnte statt “Frau” genauso gut “Mann” stehen.

Êin Bahnübergang! …? Warum? Ein Zug und du bist weg!

Wenn er wollte, dann konnte er ja…….
Offensichtlich tat er immer nur das, was er wollte……..
War er autark?
Oder war ihm bloss bewusst, dass er ohnedies sterben werde?

Gedanken

meint
Christoph

In einem seiner unzähligen humorvollen Monologe hat er darauf hingewiesen. Ist es nicht ein Wunder der Natur, dass seit Generationen, um nicht zu sagen seit Jahrhunderten, die Ohren bereits genau dort sind, wo später der Mensch die Brillenbügel hingetan hat? Da muss doch eine intelligente Macht am Werke sein…… ;-)

meint
Christoph

Hallo liebe Leserinnen und Leser dieses Blog

Eigentlich möchte ich euch gerne ein paar Neuigkeiten ZEIGEN und nicht nur darüber schreiben. Denn der erste Unter-Schritt des ersten Schrittes zur X3D-basierten virtuellen Modelleisenbahn ist getan. Ein Block mit einer darauf aufgemalten Lokomotive (das Bild ist von meinem 7-jährigen Sohn) fährt im Kreis und man kann mit einem Drehknopf die Geschwindigkeit regulieren. Leider kann man keine .x3d Files bei WordPress uploaden.

Aber eigentlich wollte ich ja doch wieder ein bisschen herumphilosophieren über die Tatsache, dass alles billiger wird. Nein, wird es nicht, werdet Ihr sagen, alles wird teurer, und gerade jetzt zieht die Inflation wieder an (zumindest in Österreich).

Aber wenn man den Alltag eines Technikers betrachtet, dann ist es so, dass es einen Preisverfall gibt. Für die “ollen Kamellen” gibt niemand mehr etwas her, man muss was neues bieten. Wenn etwas modern ist, dann kann man dafür mehr Geld verlangen, einfach deswegen, weil es modern ist. So ist das eben.

Und kein Wunder also, dass das Schlagwort von der Innovation und vom lebenslangen Lernen wieder in aller Munde ist.

Aber entspricht dieses Vorurteil dem Wesen des Menschen?

Fragen über Fragen
meint
Christoph

update: aber zumindest einen screenshot könnte ich ja einfügen

first step of first step to an X3D Virtual Model Railroad

Zweites Update: Und da man .doc Dateien hochladen kann, hier die .x3d Files als in ein WW-Doc eingebettetes .zip File (sorry dass das so kompliziert ist, ich werde versuchen herauszufinden, wie das besser geht, Hinweise willkommen)

rca

CrippLeD SaM gab mir den Hinweis, dass auf meinem Blog zuwenig Bilder sind. Mit Bildern hätte ich bessere Zugriffszahlen. Er hat mir auch gleich zwei Bilder mitgebracht.

Na gut, die Diskussion ist hiermit eröffnet ;-)

meint
Christoph

Ich hab’ einmal einen Priester gefragt: Ich habe gelernt, dass Christus uns erlöst hat, nun wissen wir also, dass wir erlöst sind,….. nur, ich fühle mich nicht erlöst. Er: Hauptsache, dass du erlöst bist, ob du dich auch so fühlst, steht auf einem anderen Blatt.

Depressionen sind eine Wohlstandskrankheit. Es geht uns so gut, der Lebensstandard wurde so weit hinaufgetrieben, dass ihn kaum einer noch erreichen kann.

Haben wir wirklich einen Grund zu klagen? Wir haben genug zu essen, die Wohnungssituation ist besser denn je, allerdings gibt es auch immer mehr Privatkonkurse.

Was ist los mit uns? Können wir das Leben nicht mehr durch die rosarote Brille betrachten? Oder haben wir den Sinn verloren?

Wozu das alles?

Fragen über Fragen
meint
Christoph

1. Wider Erwarten ergebenst …

2. Unter Vorbehalt aufrichtigst …

3. Zutiefst hochachtend …

4. Mit vorbildlicher Selbstbeherrschung …

5. Hochachtungsrandvoll Ihr …

6. Nicht ohne Mühe höflichst Ihr …

7. Götz vergelt’s …

“Habt ihr schon gewusst, dass Papst Paul VI. verboten hat, kernlose Orangen zu essen?”
“…?”
“Ja, denn sie dienen nur der Lust und nicht der Fortpflanzung”

Findet der Papst beim Frühlingsputz hinterm Sofa eine Steintafel. Darauf ist das 11.Gebot “Du sollst Spass am Sex haben”

Warum hat die Kirche nur so ein verkorkstes Verhältnis zur Sexualität?
Oder analysiere ich hier ein Thema, das längst der Vergangenheit angehört, ist es heute schon anders (besser)?

Ich glaube, das liegt an einer Verwechslung der verschiedenen Arten von Liebe. Das Christentum hat hohe Ansprüche an die Liebe, denn Jesus - das Vorbild - hat sich für alle hingegeben am Kreuzesstamm. So sollen auch wir uns für unseren Nächsten (und Übernächsten) hingeben.

Aber gerade in der Sexualität wird deutlich sichtbar, dass wir uns zuerst einmal selbst lieben müssen, bevor wir andere lieben können. Wer nicht geniessen kann, wird ungeniessbar.

Wer im Zustand des Mangels lebts, weil seine Bedürfnisse konstant unbefriedigt bleiben, der wird auch niemandem anderen etwas geben können.

meint
Christoph

Heute wird morgen gestern sein

Mein zweites neues Hobby, neben dem Bloggen, nimmt schön langsam Gestalt an. Habe mir ein Buch Einführung in X3D gekauft und dieses Wochenende schon 2/3 davon verschlungen.

Da ich irgendwo gelesen habe (muss ich aber noch verifizieren), dass es auch die Möglichkeit gibt, 3D Szenen, die mit X3D beschrieben worden sind, in einer Multi-User Umgebung als Network Game zu verwenden, dürfte ich mich auf dem richtigen Weg zur virtuellen Modelleisenbahn auf X3D/VRML Basis befinden.

Jedenfalls dürfte mit Hilfe des Script Node die Möglichkeit bestehen, die Eisenbahn-Kinematik in eine externe Software auszulagern, da dürften die X3D - Elemente zur Zeit nicht ausreichen, um all diese Aspekte deklarativ zu programmieren.

Hinweise erwünscht.

Mein nächstes Ziel: Bis Jahresende eine X3D basierte virtuelle Achterbahn, die man natürlich auch besteigen kann.

Zwischenergebnisse werden auf diesem Blog veröffentlicht.

Schönen guten Abend
Christoph

Update am 7.5.2008: Übersicht, Kommentare willkommen: 3drollercoaster

Jeder bilde sich seine eigene Meinung darüber ;-)

Presse-Artikel “Physik: Bringt CERN den Weltuntergang?”

auch der darin angegebene Link ist “interessant”
www.lhcdefense.org

Der andere: “Das ist einfach: wollte er, was er hat, dann hätte er, was er will.
Da er aber nie will, was er hat, hat er nie, was er will.”

Die Privatwirtschaft wird mancherorts (z.B. hier ) scharf kritisiert. Aber hat’s der Staat nicht leichter? Die Mitbürger laufen ihm nicht so schnell davon, wenn er die Steuern erhöht (um den Staatsdienst zu finanzieren), aber der Privatwirtschaft laufen die Kunden davon, wenn ein Produkt nicht das günstigste ist.

Und ist ein Unternehmer nicht eingespannt in ein Netz von Interessen - Mitarbeiterinteressen, Kundeninteressen, Interessen der Eigentümer (Aktionäre), öffentliche Interessen, etc. - wo er immer versuchen muss, den bestmöglichen Kompromiss zu finden, so dass er nicht von allen geschlagen wird, sondern nur von einigen? Eigentlich bezieht ein Unternehmer kein Einkommen, sondern ein Schmerzensgeld.

Sind also die Aktionäre mit ihrer Gier nach Geld schuld an der Misere der heutigen Zeit?

Aktionäre sind doch auch nur arme Menschen, die nicht genügend Phantasie haben, mit ihrem Geld ein eigenes Unternehmen zu gründen.

Aber jeder hat halt so seine Feindbilder. “An mir liegts nicht” und “Er ist schuld”, sind ja wohl die beiden wichtigsten Leitgedanken der heutigen Zeit.

Wir machen uns oft ein quasi-schlechtes Gewissen wegen Unwesentlichem (jetzt habe ich schon wieder zwei Kilo zu viel), wir haben Angst, nackte Angst, “nicht zu entsprechen”, aber die wirklich grossen Unterlassungen, die Lieblosigkeiten, die lassen uns kalt.

Es könnte anfangen mit einem Staunen. Ein Blick in den Sternenhimmel (den man leider in den hell beleuchteten Städten gar nicht mehr so gut sieht), um zu erkennen, wie klein man eigentlich ist. Und ein Betrachten der grossen Kathedralen oder eines Kunstwerkes um zu erkennen, wie gross wir eigentlich sein könnten.

meint
Christoph

Die Klosterschwestern haben sich alle Mühe gegeben, die drei Mädchen aus gutem Hause zu erziehen. Fünf Jahre lang. Jetzt sollen sie nach Hause zurück kehren.

“Nun?” fragt die ehrwürdige Mutter die erste. “Wenn Du unser Institut verlassen hast, was willst du dann werden?”
“Ich werde Lehrerin, ehrwürdige Mutter”, antwortet das Mädchen brav.
“Das ist schön.”

Die Oberin wendet sich an die zweite: “Und du mein Kind, was willst du werden?”
“Ich werde heiraten und als Mutter meine Kinder zu Christen erziehen”, entgegnet die zweite.
Die Mutter Oberin ist zufrieden.

Und sie wendet sich an die dritte, eine rassige Schwarzhaarige:”Und du, wie soll dein Leben aussehen?”
“Ich werde Prostituierte”, sagt das freche Gör.

Die Mutter Oberin hört das, schlägt die Hände vors Gesicht und fällt in eine gnädige Ohnmacht.

Nach zwei Stunden wird die dritte erneut zur Oberin gerufen. Freudestrahlend fällt ihr die ehrwürdige Mutter um den Hals und sagt: “Entschuldige, mein Kind, daß ich so entsetzt reagiert habe. Ich habe mich verhört und gedacht, du wolltest Protestantin werden!”

Irgendwie sollte ich etwas über Ostern schreiben, aber zurzeit bin ich vollständig eingenommen von meinem Hobby.

Mein alter Traum, die virtuelle Modelleisenbahn als Multiplayer-Game am Computer, hat mich eingeholt.

Ich entdeckte die free software Flux studio und Flux player, erhältlich auf www.mediamachines.com und beginne, mich damit zu beschäftigen.

Offensichtlich ist es möglich, Animationen und Multiplayer-Interaktion mit Hilfe von X3D/VRML zu implementieren.

Jedenfalls gibt es ein Zwischenergebnis, das Karussell, zu finden unter http://www.mediamachines.com/show.php?modelname=carousel&username=yeti&uid=987&version=3.

Tut mir leid, dass zur Zeit keine anderen Posts von mir laufen.

Liebe Grüße an alle
Christoph

Ein Jude beklagt sich bei Gott: “Mein Sohn hat sich taufen lassen”.
“Was soll ich sagen?”, antwortet Gott, “meiner auch!”
“Und, was soll ich jetzt tun?”
“Mach’s wie ich, mach’ ein neues Testament!”

Damit es auch “zum Thema passt”, wenn mal wieder jemand einen Witz posten möchte, hier wieder ein Beitrag zum Thema “Witze”:

“Warum wollen Sie kündigen, Grete? Haben wir Sie nicht immer behandelt, als ob Sie zur Familie gehören?”
“Jawohl, gnä Frau - und das hab’ ich mir jetzt lange genug gefallen lassen.”

Am Samstag war ich mit meinem Sohn im Kino und kam in den Genuss eines ganz netten Kinderfilms, “Horton hört ein Hu”.

Natürlich fragt man sich unwillkürlich, wer ist mit dieser Metapher gemeint? Ist es Horton, der Elefant, der als einziger an die Menschen auf dem Staubkorn glaubt und deswegen in den Konflikt mit den Mächtigen (dem Känguruh) gerät, in den wir uns hineinversetzen, wenn wir als einzige in einem materialistischen Kontext von Gott reden?

Oder ist die Beziehung der kleinen Menschen zu Horton, dem “riesigen Elephanten, der im Himmel wohnt”, eine Metapher für unsere Beziehung zu “den Göttern”?

Oder geht’s ganz einfach darum, sich bemerkbar zu machen und den sogenannten Grossen dieser Welt ein kräftiges “Wir sind da” entgegenzuschleudern, wenn sie mal wieder über unsere Köpfe hinweg nur an die eigene Sache denken?

Gesamturteil: gut gemacht, weil vielschichtig

meint
Christoph

Auf Anraten von billybones und nach reiflicher Überlegung ändere ich hiermit meinen Benutzernamen auf “zweitersein”.

Wer hat uns denn angeschafft, immer Erster sein zu wollen? War es nicht unsere Mutter, die uns immer einreden wollte, dass wir “etwas besonderes” sind?

Aber “Zweiter sein”. Das ist eine Lebensaufgabe, die hat viel Charme. Jemanden, der “erster ist”, unterstützen und seine Beiträge im Stillen leisten.

Nicht berühmt sein wollen, sondern für seine Familie da sein.

Kein Ruhm, keine Ehre, nicht einmal ein Dankeschön.

Geil.

meint
Christoph

Hallo liebe Leserinnen und Leser

Ich habe vor ca. einem Jahr den Namen “erstersein” gewählt, da dieser Blog eng mit der Zifferngeschichte verknüpft ist/war und darin das Spiel “Erster sein” ein wichtiges Element ist. Nun muss ich immer wieder, wenn ich auf anderen Blogs kommentiere, erklären, warum das so ist, und dass es nicht ICH bin, der immer Erster sein möchte, etc.etc. Ausserdem ist es bei dem Spiel “Erster sein” ja ganz wesentlich, dass noch nie jemand gewonnen hat, was die ganze Sache relativiert.

Und so ist es für mich jetzt an der Zeit, eine Namensänderung vorzunehmen, mein login ist ab sofort (mit einer gewissen Übergangszeit) “spieldeslebens”, was irgendwie netter klingt, und mich nicht in den Ruf bringt, dafür zu sein, dass man immer unbedingt siegen muss im Leben.

 Liebe Grüße

Euer Christoph