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16 comments
Comments feed for this article
Mai 7, 2008 um 9:14 Uhr nachmittags
CrippLeD SaM
“SEEEHR GUT!!!!” würde unser Prälat sagen…..
MFG CrippLeD SaM
http://hanumanji.wordpress.com
—> free tibet! <—
Mai 8, 2008 um 12:58 Uhr vormittags
Philip
Typisch katholisch!
Mein Blog bleibt im “Puritan Style”.
Ne, Bilder sind glaub ich schon positiv. Das Entscheidende bleibt aber trotzdem der Inhalt. Sonst sind die Leser schnell wieder weg.
Mai 8, 2008 um 9:22 Uhr vormittags
pinkpanther
ist jemand an einem Sebstgemalten interessiert? ich habe bisher nur ein einziges mit geistlichem Inhalt gemalt. Da Malen ist auch nicht so wirklich Meines (dies zur Warnung!!!
http://members.a1.net/paul.mueller/page_4_15.html
aber auch nicht ganz schlecht finde ich selbst http://members.a1.net/paul.mueller/page_4_14.html
oder eines, das auf den ersten Blick überhaupt nichts mit den Themen hier zu tun hat:
http://members.a1.net/paul.mueller/page_4_12.html
Viel Spaß
(vielleicht bekomme ich dann auch Link-Zahlen und meine Seite wird endlich im Google indiziert ;-))
Mai 8, 2008 um 2:48 Uhr nachmittags
Nik
Hallo, super Idee, Bilder sind eine neue Dimension. Aber … zum linken Bild:
Darin sehe ich eine unglaubliche GewaltverHERRlichung. Es ist eine obszöne Darstellung, Tradition hin oder her. Wenn wir uns mit dieser Ansicht eines gemarterten Körpers (und auch mit der devoten Haltung der noch lebenden Abgebildeten) konfrontieren, setzen wir starke Emotionen frei. Ich halte es für fahrlässigen Dilettantismus, diesen Emotionen in falscher Ehrfurcht ihren hemmungslosen Lauf und ihre Wirkung sich entfalten zu lassen. Die Trennlinie zu Gewaltpornos ist hauchdünn, es geht um Schmerz, Nacktheit und Unterwerfung. Über den Weg von Schuldgefühlen erlangt so ein System Macht durch Angst über Menschen, indem es deren gute Fähigkeiten zu Hilfsbereitschaft, Mitempfinden, Solidarität und Scham schamlos ausnützt. Über Gewalt sollte man sprechen, statt sich oder andere, insbes. Kinder, wiederholt wortlos zu traumatisieren, egal, ob einzeln oder als “eine große Gemeinschaft”.
LG, Nik
Mai 8, 2008 um 11:46 Uhr nachmittags
zweitersein
@Nik
Deine Kommentare landen immer wieder im SPAM-Filter. Kann mit der e-mail Adresse zusammenhängen, die du angibst (leider, befürchte ich).
Mai 9, 2008 um 8:49 Uhr vormittags
Nik
Na, zu Unrecht?? Ich find ja selber, dass ich da die Rolle eines “Missionierenden” übernommen habe, fehlt sonst irgendwie im Forum. Und der Spamfilter ist eben schlauer als wir denken und erkennt das.
Zitat: “The only spam that could ever reach me, was a ton of that preacher spam…”
Als alter Astronom gefällt mir das rechte Bild natürlich besser, siehe
http://hubblesite.org/gallery/album/nebula_collection/pr2003010i/ auf http://hubblesite.org/gallery/album/nebula_collection/.
Mein persönliches Lieblingsbild (übrigens vom selben Objekt) ist http://hubblesite.org/gallery/album/entire_collection/pr2004010a/
Und auch http://hubblesite.org/gallery/album/star_collection/pr1999021b/ würde hier ganz gut zum Thema passen, oder?
LG und schönes Wochenende,
Nik
Mai 9, 2008 um 9:58 Uhr vormittags
pinkpanther
@Nik: ich gebe dir im Wesentlichen Recht! Herrschaft durch Angst bzw. die Machtgier der Kirche habe ich auch schon in einem anderen Beitrag angesprochen (Verhältnis der Kirche zuur Sexualität), wo ich unterstelle, dass es beim Zölibat nicht um Glauben, sondern um Macht durch “Gefügigmachen” durch Triebunterdrückung ging.
Aber zum Bild finde ich, dass die Darstellung eben auch eine Art des “Sprechens” ist, und nicht automatisch eine Traumatisierung. Insoferne finde ich es ok, sich auch über Bilder mit dem Thema auseinanderzusetzen.
“Tradition hin oder her”: gerade diese stellt aber einen Kontext her, der hier wesentlich ist: vom geneigten Betrachter kann erwartet werden, dass er die Geschichte kennt, die das Bild erzählt:
nämlich nicht die Verherrlichung des Leids, sondern der bevorstehenden Erlösung, oder wie manche Psychologen vielleicht sagen würden: eines Lösungsbildes nach dem “sich dem Problem stellen”. Das kann auch als Aufarbeitung des Themas Gewalt angesehen werden.
Es geht in diesem Bild eben auch um Auferstehung und dem “mitten unter uns gegenwärtig sein” in der Hostie.
Aus dem kulturellen Zusammenhang gerissen wäre das Bild tatsächlich kaum schöner als eine Nietsch-Blutschmiererei (die aber auch als “Kunst” akzeptiert wird).
Mai 9, 2008 um 10:43 Uhr vormittags
pinkpanther
noch was ad Nik und “als große Gemeinschaft”:
die “große” Gemeinschaft - die “unterordnende Tendenz” des einzelnen hat schon Arthur Koestler als gefährlicher als den Egoismus - die “selbstbehauptende Tendenz” bezeichnet.
Aber vielmehr kommt es in der Praxis auf die kleinen Gemeinschaften an, und zu diesen haben sich die Menschen immer gefunden und Freud und Leid geteilt und voneinander gelernt, egal ob darüber die Fahne der Pfadfinder, der deutschen Jungmütter, der Kinderfreunde, der Pfarrjungschar oder was auch immer hing oder hängt.
Und trotz skeptischer bis oft ablehnender Haltung gegenüber Kirche, Religion und bes. so mancher päpstlichen Entscheidung, habe ich doch in einer sehr schweren Zeit gerade in der Pfarrgemeinde ein soziales Netz und viel Halt und Hilfe - auch wenn es abgedroschen klingt, vielleicht sollte ich es beim Namen nennen: Liebe (Nächstenliebe, um aberwitzigen Bemerkungen zuvorzukommen) erfahren - in der kleinen recht gut funktionierenden Gemeinschaft, wo es auch genug “menschelt”.
Das ist für mich wertvoller als jede Ideologie dahinter.
Mai 9, 2008 um 8:07 Uhr nachmittags
zweitersein
Ich glaube, das linke Bild ist mehr ein Bild, welches versucht, theologische Inhalte bildlich darzustellen. Es ist also ein Bild, welches man nach meiner Meinung nur zusammen mit einer Erklärung versteht.
Das rechte Bild “Engel am Himmelstor” ist nach meiner Meinung einfach nur schön. Danke Nik übrigens für die schönen Bilder der verschiedenen Himmelserscheinungen.
Lustig, dass im Deutschen nur ein Wort “Himmel” für zwei verschiedene Dinge verwendet wird, wofür es im Englischen die Worte “heaven” und “sky” gibt. Dafür gibts im Deutschen “Universum” und “All”, wofür ich im Englischen nur “universe” habe.
Aber zurück zu den Engeln: die Ähnlichkeit mit Spiralnebeln zeigt bloss, dass es sich bei den “Botschaften”, die die Engel für uns haben, auch um Dinge handeln kann, die in realen Dingen versteckt sind.
Gestern war ich knapp dran und habe gebetet “jetzt brauch’ ich schnell einen Parkplatz” und siehe da, es war einer da.
Am Abend habe ich dann wieder Parkplatz gesucht, und an günstiger Stelle hat einer ausgeparkt, sodass ich gleich wieder einen hatte. Welche Bedeutung habe ich diesem Erlebnis zugemessen? Es war ein Lehrstück: “Gott schenkt im Überfluss, er schenkt dir mehr als das, worum du ihn bittest”. Das war für mich ein Engel.
meint
Christoph
Mai 12, 2008 um 10:32 Uhr nachmittags
Nik
Hallo, pinkpanther!
Das Licht in der Hand ist ein sehr starkes Bild, pass aber gut auf, wenn du wieder einen Schweissbrenner vorn angreifst.
Zu meinem Kommentar zu Bild links:
Ich würde es vielleicht nicht mehr so aggressiv schreiben und mit dieser Endgültigkeit. Sollte dazu sagen, dass ich natürlich nicht konkrete Leute meine, schon gar nicht welche, die ich nicht und ihr schon kennt! Ich versuche Funktionen, Mechanismen, Kontexte und Systeme zu erkennen und zu “verstehen”. Aber oft erkennt man nur was man schon erwartet hat, oder was man selbst ist, oder was man auszudrücken gelernt hat -> für’s Sprachlose braucht man wieder Bilder; und die höchste Wahrheit ist vielleicht immer die unlogische und unabbildbare, denn sie allein überschreitet unseren Erkenntnishorizont…
Wahrscheinlich haben mich Assoziationen an diesem Bild irritiert, die mir nicht ganz bewusst sind. War es mein Instinkt, der ein hilfloses Jungtier am Boden sah und die Situation dazu evaluierte mit dem Ergebnis:
aggressiv eingreifen? Ich vertraue diesem Bauchgefühl aber, weil es oft Dinge erkennt, die man noch nicht versteht oder nicht verbal denken kann, die also nur auf der “Bildebene” ausdrückbar sind. In einem anderen Koordinatensystem heisst das vielleicht: “Ein Engel warnte ihn …”
Mit vorsichtiger Rücksicht,
Nik
Mai 13, 2008 um 12:23 Uhr nachmittags
CrippLeD SaM
@ zweitersein: “universe” - das Universum, “Space” - das All, aber auch: der Raum, der Platz (Parkplatz) (Vgl. Sun Ra:”Space is the Place”
@pinkpanther: Das Licht in der Hand-Bild gefällt mir SEEEHR gut!
Deine Selbergemalten empfinde ich als sehr intensiv, sehr gut! Nur weiter so!
@Nik: Falls es dir aufgefallen ist, steht der Priester mit dem Rücken zum Volk beim Hochaltar. Dieses Bild wurde also VOR dem 2. Vatikanischen Konzil gemalt (60′er Jahre). Damals war die Theologie noch MYSTISCH ausgelegt, und nicht so “verweiblicht” wie heute (Liebe, Friede, Eierkuchen, Händchen halten, Gemeinschaft spielen…..)
Heute würde man das Bild anders malen…… Wer von euch hat Lust dazu?
@ zweitersein: Hab ich die nicht gesagt: Ein Bild sagt mehr als 100 Worte?????
MFG CrippLeD SaM
http://hanumanji.wordpress.com
Trotzdem: —-> FREE TIBET! <—-
Mai 13, 2008 um 12:24 Uhr nachmittags
CrippLeD SaM
Sorry! 1000 Worte!
MFGCS
http://hanumanji.wordpress.com
–> FREE TIBET! <–
Mai 17, 2008 um 3:56 Uhr nachmittags
zweitersein
a propos “free Tibet”.
Haben nicht die Israeliten dann in der Wüste gejammert, dass sie gerne zu den Fleischtöpfen Ägyptens zurückgekehrt wären?
Was ist wichtiger? Das BIP oder die Freiheit?
Wir tun uns leicht beim Reden, wir haben beides.
meint
Christoph
Mai 18, 2008 um 3:33 Uhr nachmittags
PinkPanther
Ohoho, das ist aber jetzt ein heißes Thema!
Wir haben beides??? Wir sind drauf und dran, im Taumel des BIPs die Freiheit aufzugeben: Bundestrojaner, Überwachung wo man hinschaut, aber auch wirtschaftlich: im Namen des BIP verkaufen wir die Menschlichkeit.
Und statt dass wir uns um unsere Kinder kümmern, verstehen wir unter Vereinbarkeit von Beruf und Familie lediglich Kinderbetreuungsstätten für noch Kleinere…
Und wenn diese “Erziehung” dann schiefgeht, verlangen wir im Anlassfall höhere Strafen und mehr Polizei…
Also (innere) Freiheit stelle ich mir anders vor.
Mai 20, 2008 um 7:04 Uhr nachmittags
Nik
Geb Dir völlig Recht, Christoph, IMHO haben wir beides, aber nicht das Augenmaß, es zu erkennen. Was zum Verlust von BIP und Freiheit führen kann, durch Schaden wird man dann klug, so regelt sich das. Ist aber nur ein Aspekt, plus globale Abhängigkeit und Wechselwirkungen, vielleicht is alles viel komplizierter ((c) Sinowatz), oder wir können’s eh nicht ändern. Wer hat, sieht halt gern ein Verdienst, wer nicht hat, das Schicksal. Ich bin für einen Kompromiss aus Wohlstand und Freiheit, na no. Und dass wir Raunzer unsere Problemtrance überwinden, nicht weil’s die Probleme nicht gibt, sondern um sie besser lösen zu können. (Welch ein Politikersatz!)
Wir könnten unser Bewusstsein dafür schärfen, dass wir uns (siehe innere Freiheit..) gar nicht zwischen zwei sich ausschließenden Möglichkeiten entscheiden müssen, so einem künstlich-abstrakten Gegensatzpaar..hat das mit der dualistischen Weltsicht zu tun? Ich find’ ja, auf dieser Welt gibt’s mehr als genug Jenseits…
Dieser westliche Spiritualitätskult um die Tibeter ist mir auch suspekt. Kommen ja selbst nie zu Wort vor lauter Leuten, die sie vertreten.
Und ich find, die Israelis jammern zurecht. Scheint nicht überliefert, wieviele damals krepiert sind…Würde der Moses heute die UNO reinlassen?
PS: Die innere Freiheit umfasst immer einen Raum von 1300 ccm (aber ohne Normverbrauchsabgabe), der dem selbständigen Denken vorbehalten ist.
Mai 21, 2008 um 3:52 Uhr nachmittags
CrippLeD SaM
@ zweitersein:
Damals haben die Israeliten gejammert….. Heute jammern alle!!!!
@Nik:
Dieser “westliche Spiritualitätskult” hat in Österreich eine besondere Bedeutung durch unseren Heinrich Harrer, welcher der Lehrer vom jetzigen Dalai Lama ist. Daher kommt der Dalai Lama auch so oft nach Österreich.
Film-Empfehlung: “7 Jahre in Tibet”
MFG CrippLeD SaM
http://hanumanji.wordpress.com
(so lange, bis ich’s nicht mehr schreiben muss
—-> FREE TIBET! <—–