“Habt ihr schon gewusst, dass Papst Paul VI. verboten hat, kernlose Orangen zu essen?”
“…?”
“Ja, denn sie dienen nur der Lust und nicht der Fortpflanzung”

Findet der Papst beim Frühlingsputz hinterm Sofa eine Steintafel. Darauf ist das 11.Gebot “Du sollst Spass am Sex haben”

Warum hat die Kirche nur so ein verkorkstes Verhältnis zur Sexualität?
Oder analysiere ich hier ein Thema, das längst der Vergangenheit angehört, ist es heute schon anders (besser)?

Ich glaube, das liegt an einer Verwechslung der verschiedenen Arten von Liebe. Das Christentum hat hohe Ansprüche an die Liebe, denn Jesus - das Vorbild - hat sich für alle hingegeben am Kreuzesstamm. So sollen auch wir uns für unseren Nächsten (und Übernächsten) hingeben.

Aber gerade in der Sexualität wird deutlich sichtbar, dass wir uns zuerst einmal selbst lieben müssen, bevor wir andere lieben können. Wer nicht geniessen kann, wird ungeniessbar.

Wer im Zustand des Mangels lebts, weil seine Bedürfnisse konstant unbefriedigt bleiben, der wird auch niemandem anderen etwas geben können.

meint
Christoph