CrippLeD SaM gab mir den Hinweis, dass auf meinem Blog zuwenig Bilder sind. Mit Bildern hätte ich bessere Zugriffszahlen. Er hat mir auch gleich zwei Bilder mitgebracht.

Na gut, die Diskussion ist hiermit eröffnet ;-)

meint
Christoph

Ich hab’ einmal einen Priester gefragt: Ich habe gelernt, dass Christus uns erlöst hat, nun wissen wir also, dass wir erlöst sind,….. nur, ich fühle mich nicht erlöst. Er: Hauptsache, dass du erlöst bist, ob du dich auch so fühlst, steht auf einem anderen Blatt.

Depressionen sind eine Wohlstandskrankheit. Es geht uns so gut, der Lebensstandard wurde so weit hinaufgetrieben, dass ihn kaum einer noch erreichen kann.

Haben wir wirklich einen Grund zu klagen? Wir haben genug zu essen, die Wohnungssituation ist besser denn je, allerdings gibt es auch immer mehr Privatkonkurse.

Was ist los mit uns? Können wir das Leben nicht mehr durch die rosarote Brille betrachten? Oder haben wir den Sinn verloren?

Wozu das alles?

Fragen über Fragen
meint
Christoph

1. Wider Erwarten ergebenst …

2. Unter Vorbehalt aufrichtigst …

3. Zutiefst hochachtend …

4. Mit vorbildlicher Selbstbeherrschung …

5. Hochachtungsrandvoll Ihr …

6. Nicht ohne Mühe höflichst Ihr …

7. Götz vergelt’s …

“Habt ihr schon gewusst, dass Papst Paul VI. verboten hat, kernlose Orangen zu essen?”
“…?”
“Ja, denn sie dienen nur der Lust und nicht der Fortpflanzung”

Findet der Papst beim Frühlingsputz hinterm Sofa eine Steintafel. Darauf ist das 11.Gebot “Du sollst Spass am Sex haben”

Warum hat die Kirche nur so ein verkorkstes Verhältnis zur Sexualität?
Oder analysiere ich hier ein Thema, das längst der Vergangenheit angehört, ist es heute schon anders (besser)?

Ich glaube, das liegt an einer Verwechslung der verschiedenen Arten von Liebe. Das Christentum hat hohe Ansprüche an die Liebe, denn Jesus - das Vorbild - hat sich für alle hingegeben am Kreuzesstamm. So sollen auch wir uns für unseren Nächsten (und Übernächsten) hingeben.

Aber gerade in der Sexualität wird deutlich sichtbar, dass wir uns zuerst einmal selbst lieben müssen, bevor wir andere lieben können. Wer nicht geniessen kann, wird ungeniessbar.

Wer im Zustand des Mangels lebts, weil seine Bedürfnisse konstant unbefriedigt bleiben, der wird auch niemandem anderen etwas geben können.

meint
Christoph

Heute wird morgen gestern sein

Mein zweites neues Hobby, neben dem Bloggen, nimmt schön langsam Gestalt an. Habe mir ein Buch Einführung in X3D gekauft und dieses Wochenende schon 2/3 davon verschlungen.

Da ich irgendwo gelesen habe (muss ich aber noch verifizieren), dass es auch die Möglichkeit gibt, 3D Szenen, die mit X3D beschrieben worden sind, in einer Multi-User Umgebung als Network Game zu verwenden, dürfte ich mich auf dem richtigen Weg zur virtuellen Modelleisenbahn auf X3D/VRML Basis befinden.

Jedenfalls dürfte mit Hilfe des Script Node die Möglichkeit bestehen, die Eisenbahn-Kinematik in eine externe Software auszulagern, da dürften die X3D - Elemente zur Zeit nicht ausreichen, um all diese Aspekte deklarativ zu programmieren.

Hinweise erwünscht.

Mein nächstes Ziel: Bis Jahresende eine X3D basierte virtuelle Achterbahn, die man natürlich auch besteigen kann.

Zwischenergebnisse werden auf diesem Blog veröffentlicht.

Schönen guten Abend
Christoph

Update am 7.5.2008: Übersicht, Kommentare willkommen: 3drollercoaster

Jeder bilde sich seine eigene Meinung darüber ;-)

Presse-Artikel “Physik: Bringt CERN den Weltuntergang?”

auch der darin angegebene Link ist “interessant”
www.lhcdefense.org

Der andere: “Das ist einfach: wollte er, was er hat, dann hätte er, was er will.
Da er aber nie will, was er hat, hat er nie, was er will.”

Die Privatwirtschaft wird mancherorts (z.B. hier ) scharf kritisiert. Aber hat’s der Staat nicht leichter? Die Mitbürger laufen ihm nicht so schnell davon, wenn er die Steuern erhöht (um den Staatsdienst zu finanzieren), aber der Privatwirtschaft laufen die Kunden davon, wenn ein Produkt nicht das günstigste ist.

Und ist ein Unternehmer nicht eingespannt in ein Netz von Interessen - Mitarbeiterinteressen, Kundeninteressen, Interessen der Eigentümer (Aktionäre), öffentliche Interessen, etc. - wo er immer versuchen muss, den bestmöglichen Kompromiss zu finden, so dass er nicht von allen geschlagen wird, sondern nur von einigen? Eigentlich bezieht ein Unternehmer kein Einkommen, sondern ein Schmerzensgeld.

Sind also die Aktionäre mit ihrer Gier nach Geld schuld an der Misere der heutigen Zeit?

Aktionäre sind doch auch nur arme Menschen, die nicht genügend Phantasie haben, mit ihrem Geld ein eigenes Unternehmen zu gründen.

Aber jeder hat halt so seine Feindbilder. “An mir liegts nicht” und “Er ist schuld”, sind ja wohl die beiden wichtigsten Leitgedanken der heutigen Zeit.

Wir machen uns oft ein quasi-schlechtes Gewissen wegen Unwesentlichem (jetzt habe ich schon wieder zwei Kilo zu viel), wir haben Angst, nackte Angst, “nicht zu entsprechen”, aber die wirklich grossen Unterlassungen, die Lieblosigkeiten, die lassen uns kalt.

Es könnte anfangen mit einem Staunen. Ein Blick in den Sternenhimmel (den man leider in den hell beleuchteten Städten gar nicht mehr so gut sieht), um zu erkennen, wie klein man eigentlich ist. Und ein Betrachten der grossen Kathedralen oder eines Kunstwerkes um zu erkennen, wie gross wir eigentlich sein könnten.

meint
Christoph

Die Klosterschwestern haben sich alle Mühe gegeben, die drei Mädchen aus gutem Hause zu erziehen. Fünf Jahre lang. Jetzt sollen sie nach Hause zurück kehren.

“Nun?” fragt die ehrwürdige Mutter die erste. “Wenn Du unser Institut verlassen hast, was willst du dann werden?”
“Ich werde Lehrerin, ehrwürdige Mutter”, antwortet das Mädchen brav.
“Das ist schön.”

Die Oberin wendet sich an die zweite: “Und du mein Kind, was willst du werden?”
“Ich werde heiraten und als Mutter meine Kinder zu Christen erziehen”, entgegnet die zweite.
Die Mutter Oberin ist zufrieden.

Und sie wendet sich an die dritte, eine rassige Schwarzhaarige:”Und du, wie soll dein Leben aussehen?”
“Ich werde Prostituierte”, sagt das freche Gör.

Die Mutter Oberin hört das, schlägt die Hände vors Gesicht und fällt in eine gnädige Ohnmacht.

Nach zwei Stunden wird die dritte erneut zur Oberin gerufen. Freudestrahlend fällt ihr die ehrwürdige Mutter um den Hals und sagt: “Entschuldige, mein Kind, daß ich so entsetzt reagiert habe. Ich habe mich verhört und gedacht, du wolltest Protestantin werden!”